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Between Dover and Dunkerk

Der Weg hinter mir. Kein Schlusspunkt, sondern ein Komma

Die St Michael’s Chapel auf St Michael’s Mount markierte zugleich den Höhepunkt und das Ende des Weges. Mehr als 200 km zu Fuß, von Küste zu Küste und von Landzunge zu Landzunge, brachten Abenteuer, unerwartete Herausforderungen, innere Reflexion, herzliche Begegnungen, körperliche Anstrengung, kulturelle Entdeckungen und die ungezähmte Schönheit der Natur mit sich.

Die Reise erfüllt, der Weg liegt hinter mir. Auf der Fähre nach Hause bleibt nur noch eine Spur in den azurblauen Wellen zurück; eine Linie, die sich langsam in Wasser, Himmel und Wolken auflöst. Kein Land mehr in Sicht, nur ein dankbarer Blick auf einen Horizont voller Erinnerungen und eine Reise, die innerlich weitergeht.

Vielleicht endet der Cornish Celtic Way nicht hier, sondern beginnt erst jetzt wirklich: in der Aufgabe, ihre Erkenntnisse in das tägliche Leben mitzunehmen. Vielleicht ist das sogar schwieriger, als den Weg Schritt für Schritt zu gehen.

Luk Collet
Belgischer Fotograf, Dozent und Pilger
Auf der Suche nach Geschichten, die alte Wege uns auch heute noch zu erzählen haben

Mit Dankbarkeit

Auch wenn wir jeden Schritt selbst gehen, wird jede Reise von der Freundlichkeit, Großzügigkeit und Ermutigung anderer Menschen mitgetragen. Der Cornish Celtic Way bildet dabei keine Ausnahme. Was als persönliche Pilgerreise begann, konnte dank der Unterstützung vieler außergewöhnlicher Menschen zu einer Wanderausstellung und einer mehrsprachigen Website heranwachsen.

Mein erster Dank gilt allen Menschen, denen ich unterwegs begegnet bin. Denjenigen, die einen Fremden willkommen hießen, die Türen ihrer Kirchen öffneten, eine Mahlzeit mit mir teilten, hilfreiche Ratschläge gaben, ihre Geschichten erzählten oder sich einfach Zeit für ein Gespräch nahmen. Jede Begegnung wurde zu einem Teil dieser Pilgerreise.

Kein Pilger geht den Weg allein

Mein besonderer Dank gilt Canon Nigel Marns und seiner Frau Penny, deren Vision und Engagement gemeinsam mit einem begeisterten Team von Freiwilligen den Cornish Celtic Way mit Leben erfüllt haben. Ich erinnere mich noch gut an unser erstes Gespräch im Biergarten des The Falcon, gegenüber der Kirche von St Mawgan. Dort begann eine Freundschaft, der viele weitere Begegnungen folgten.

Mein herzlicher Dank gilt auch Dr. Richard Laugharne, der sein Wissen und seine Lebenserfahrung großzügig mit mir teilte. Er war zugleich der erste Arzt, der mich auf britischem Boden auf Covid testete – eine Begegnung, die ich nie geplant hatte und niemals vergessen werde.

Mein Dank gilt David und Jackie Oglethorpe, deren Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Engagement für die Gemeinde von St Mawgan mir vom ersten Tag an das Gefühl gaben, willkommen zu sein.

Mein Dank gilt dem Videofilmer Sebastian Reyda, der seine Begeisterung in drei kurze Videos verwandelte, die dem Cornish Celtic Way eine neue Dimension verleihen. Mein Dank gilt auch Pam & Mike (+), RoSie, Marjorie und den vielen anderen Gastgeberinnen und Gastgebern, die mir ihre Türen öffneten. Danke für eure Großzügigkeit und Freundschaft.

Ein besonderer Dank geht an Penny Marns, Els Van Brussel, Julie Van Beeck and Alexandra Dedeurwaerder-Haas die die englischen, französischen und deutschen Übersetzungen mit großer Sorgfalt Korrektur gelesen haben. Dank ihres Einsatzes konnte dieses Projekt einem internationalen Publikum zugänglich gemacht werden.

Mein tiefster Dank gilt schließlich meiner Frau Leen. Danke, dass du mich ermutigt hast, während jenes kurzen 48-stündigen Zeitfensters in der Covid-Zeit den Sprung zu wagen und diese Pilgerreise anzutreten. Und danke für deine Unterstützung während der unzähligen Stunden, die ich mit der Auswahl und Bearbeitung der Fotos sowie mit dem Schreiben und Überarbeiten ihrer Geschichten verbracht habe.

Euch allen gilt mein aufrichtiger Dank
Luk

"Jede Pilgerreise hinterlässt Spuren.
Dieses Projekt trägt eure Fußspuren ebenso wie meine."

Der Weg beginnt vor dem ersten Schritt

Eine Pilgerreise beginnt nicht erst mit den ersten Kilometern auf dem Weg. Auch die Vorbereitung ist bereits ein Teil der Reise. In seinem Jakobsweg Podcast verbindet Peter Kirchmann, der Gründer und Wegbereiter der deutschen Pilgerplattform Jakobsweg-Lebensweg, praktische Hinweise zur Vorbereitung auf den Camino mit persönlichen Gedanken über Lebensentscheidungen, neue Perspektiven und die Suche nach innerer Ruhe.
Der Podcast richtet sich an alle, die den Jakobsweg nicht nur gehen, sondern die Bedeutung dieser Erfahrung bewusster erleben und verstehen möchten. Denn eine Pilgerreise ist mehr als eine körperliche Reise: Sie lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und wieder eine tiefere Verbindung zu sich selbst und zur Welt um sich herum zu finden.

Wer die ersten Schritte auf seinem eigenen Pilgerweg gehen möchte, findet im Buen-Camino-Club von Peter Kirchmann kostenlose Vorbereitungsmaterialien, Downloads und den Jakobsletter mit Inspirationen für unterwegs.

Mehr Informationen: www.jakobsweg-lebensweg.de

 

Der Weg geht weiter nach dem letzten Schritt

Eine Pilgerreise endet nicht mit der Ankunft zu Hause. Wer tagelang oder wochenlang unterwegs war, entdeckt oft, dass die eigentliche Herausforderung erst beginnt, wenn der Alltag wieder Einzug hält. Der Rucksack steht im Schrank, doch die Stille des Weges, der Rhythmus des Gehens, das Einssein mit der Natur und das Gefühl von Einfachheit wirken noch lange nach. Inspiration, wie man mit dieser Sehnsucht nach der Einfachheit des Unterwegsseins umgehen kann, fand ich in den Gedanken von Peter Kirchmann.

Für ihn liegt der Schlüssel darin, etwas von dieser Pilgerhaltung mit nach Hause zu nehmen. Die Ruhe, die Achtsamkeit für den Augenblick und das neu gewonnene Vertrauen, das viele Pilger unterwegs erfahren, müssen nicht im hektischen Alltag verloren gehen.

Eine einfache tägliche „Pilgerpause“ kann bereits einen Unterschied machen: wieder bewusster kleine Momente wahrnehmen und Dankbarkeit einen festen Platz im täglichen Leben geben. Denn Pilgern bedeutet nicht nur, einen Weg zurückzulegen, sondern auch einen inneren Weg zu entdecken, der nach dem letzten Schritt weitergeht.

Wer die Pilgerspirit nach der Heimkehr lebendig halten möchte, findet weitere Inspirationen, praktische Anregungen und Gedanken auf der Website von Jakobsweg-Lebensweg: www.jakobsweg-lebensweg.de Denn vielleicht liegt die schönste Entdeckung jeder Pilgerreise darin, dass ein Weg niemals wirklich zu Ende geht.
Unter dem Titel „Wie du den Jakobsweg-Spirit in deinen Alltag holst“ hat Peter Kirchmann seine Gedanken auch in einem E-Book zusammengefasst: ein praktischer Begleiter, um die Erfahrungen einer Pilgerreise in das tägliche Leben zu übertragen.

Mit besonderem Dank an Peter Kirchmann und die Gemeinschaft: www.jakobsweg-lebensweg.de

 

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